Autor Frederik Hake bei „Bühne frei für Aachener Autoren – Mai 2015“

Der Autor Frederik Hake studiert in Aachen Germanistik und Geschichte auf Lehramt im

Der Aachener Autor Frederik Hake

Der Aachener Autor Frederik Hake

mittleren zweistelligen Semesterbereich. Der Wahl-Öcher mit ostwestfälischem Migrationshintergrund ist literarisch eher auf der Kurzstrecke zu Hause und schreibt neben Kurzgeschichten auch Gedichte oder, wie er es nennt, „Poetry“.

Thematisch bewegen sich seine Texte zwischen persönlicher Alltagsbewältigung und politischer Anklage, zwischen lustiger Betrachtung der eigenen Umwelt und böser Darstellung herrschender Probleme.

Nach vielen erfolgreichen Lesungen vor der eigenen Familie hatte er seinen ersten Auftritt beim offenen Mikro im Februar und … er darf nun wiederkommen.

Wir freuen uns auf den Aachener Autor Frederik Hake am 21. Mai 2015 auf der Bühne im Charlatan in Aachen! Kommt vorbei und hört ihm zu!

 

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Autor Hichame Bensaid bei „Bühne frei für Aachener Autoren – Mai 2015“

Hichame Bensaid wurde 1976 in Fes / Marokko geboren. Als Achtzehnjähriger  kam er nach

Der Autor Hichame Bensaid

Der Autor Hichame Bensaid

Deutschland um Elektrotechnik zu studieren. Nach 5 Jahren in München brachte ihn die Liebe zuerst nach Köln, wo er sein Ingenieurstudium abschloss. Dann verschlug es ihn ins Aachener Umland, wo er bis heute lebt und arbeitet.

Das Schreiben von Kurzgeschichten hat Hichame bereits als Kind für sich entdeckt. Er schrieb zuerst in arabischer und französischer Sprache, dann zunehmend auch auf Deutsch. Am liebsten schreibt er über die Themen Migration, Integration und das Leben in einer immer kleiner werdenden Welt.

Hichame nimmt oft an literarischen Wettbewerben teil und zwei Kurzgeschichten von ihm haben es sogar in eine WDR5 Sendung geschafft, die von Zuhörern gestaltet wurde.

Zurzeit arbeitet Hichame an einem Buch zum Thema der illegalen Einwanderung in Deutschland.  Spätere Projekte werden sich mit Heimkehrern und deutschen Auswanderern beschäftigen.

Wir freuen uns auf Hichame Bensaid am 21. Mai 2015 im Charlatan in Aachen, wo er aus seinen aktuellen Romanprojekten vorlesen wird.

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Offenes Mikro: Bühne frei für Aachener Autoren – 21.Mai 2015

Bühne frei für Aachener Autoren - Offenes Mikro Mai 2015  Lesen kann jeder!

Bühne frei für Aachener Autoren – Offenes Mikro Mai 2015 Lesen kann jeder!

OFFENES MIKRO – Bühne frei für (Aachener) Autoren. Ob Literatur oder Kabarett, ob Gedichte oder Reime oder Poetry (Slam) : lest, was ihr wollt, auf der Bühne im Charlatan! (Das Common Sense Gewölbe heißt jetzt Charlatan, ist aber immer noch dort, wo es vorher war!)

Gastautoren dieses Mal sind : Constanza Fest, Gudrun Anders, Hichame Bensaid, Frederik Hake und Andreas Dresen.

Das Bühnenbild gestaltet Alex Elsen und für die musikalische Unterhaltung sorgt Ramon Aular!

Kommt vorbei am 21. Mai 2015 ab 19:30 Uhr im Charlatan, Büchel 14, 52062 Aachen! Wir freuen uns auf Euch.

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Autoren Jürgen Scheiven und Hazelpark bei Bühne frei für Aachener Autoren

Werner und Jürgen

Werner Wieczorek ist der Lead Sänger der Band „A brief letter“. Dort spielt er auch Gitarre.

Unter dem Soloprojekt„Hazelpark“, das seit 2002 besteht, vereint er die Musikrichtungen Electronic, Ambient und Indie/Pop zu einem eigenen Sound. Manche Stücke sind rein Instrumental, zu anderen hat er eigene Texte geschrieben.

Mit Jürgen Scheiven arbeitet er seit Anfang 2014 zusammen und unterstützt ihn mit eigens komponierten Stücken bei seinen Lesungen.

Jürgen Scheiven wurde 1971 in der Nähe von Aachen geboren, wo er auch heute noch lebt.

In seiner Freizeit beschäftigt sich der gelernte Maler mit Geschichte und Archäologie.

Neben Kurzgeschichten, schreibt er auch Romane mit vorzugsweise historischem Hintergrund.

Im Moment beendet er die Arbeiten an einem Krimi, der im viktorianischen London spielt.

Außerdem bereitet er gerade eine Westernserie vor, die als wöchentliche e-Book Serie geplant ist.

Im Oktober 2014 wurde seine Kurzgeschichte Die Mauern von Ronwick Abbey, in der Anthologie Angel Island bei Bastei Lübbe veröffentlicht.

 

Am 19.2.2015 dürfen wir Jürgen Scheiven und Hazelpark beim „offenen Mikro“ auf der Bühne des CommonSense Gewölbe begrüßen!

Bühne frei für Aachener Autoren Februar

Bühne frei für Aachener Autoren Februar

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Autor Carsten Steenbergen bei Bühne frei für Aachener Autoren

 

Carsten Steenbergen © Pixel&Korn

Carsten Steenbergen © Pixel&Korn

Der Mönchengladbacher Autor Carsten Steenbergen mit niederländischen Wurzeln wurde 1973 in Düsseldorf geboren. Aufgewachsen am Niederrhein, blieb er der Gegend auch später verbunden und arbeitet dort heute als Softwarebetreuer und Programmierer. Seine Begeisterung für Literatur begann bereits als jugendlicher Vielleser. Jahre später kam schließlich der unbändige Drang hinzu, selbst spannende Abenteuer zu verfassen. Seitdem publiziert er Romane und Hörspiele, seine Leidenschaft gehört hierbei dem Thriller und einigen anderen Genres. Carsten Steenbergen lebt mit Frau und Tochter nahe der niederländischen Grenze.

Carsten Steenbergen wurde in 2008, 2009 und 2010 für den Deutschen Phantastik Preis nominiert, 2013 für den Kurd-Laßwitz-Preis für seine Steampunk-Kurzgeschichte „Im Auftrag der Krone“.

Bei der Veranstaltung im Februar wird Carsten Steenbergen aus seiner Thriller-

Carsten Steenbergen © Pixel&Korn

Carsten Steenbergen © Pixel&Korn

Reihe „Crane“ vorlesen, die 2014 im Droemer Knaur Verlag erschienen ist.

Bekannt wurde Carsten aber auch für sein Horror-Hörspiel „Der Pilwiz“ und seinen historischen Roman: „Teufelsacker: Mittelalterlicher Horror im Mönchengladbach des 13. Jahrhunderts.“

Außerdem hat er mit Stephan und Thomas Orgel die Webnovel „Steamtown“ geschrieben. Daraus ist auch eine Bühnenshow entstanden, mit der Carsten zusammen mit Detlef Tams, durch die deutschsprachigen Lande tourt.

Eine Hörprobe in Form einer Kurzgeschichte gibt es in diesem Video:

Wer jetzt mehr von Carsten Steenbergen lesen möchte, kann mal in seinen Büchern oder in seinen Kurzgeschichten stöbern. Das lohnt sich!

Wir freuen uns, Carsten am 19. Februar 2015 im Gewölbekeller des CommonSense in Aachen begrüßen zu dürfen.

http://carsten-steenbergen.de

Bühne frei für Aachener Autoren Februar

Bühne frei für Aachener Autoren Februar

 

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Autor Arno Ostländer bei Bühne frei für Aachener Autoren

Als geladener Autor der Februar-Veranstaltung 2015 wird Arno Ostländer die Bühne betreten.

Arno Ostländer

Arno Ostländer

Der Autor zahlreicher Bücher ist weiterhin ausgebildeter Hypnotiseur, Yoga Trainer, Psychologischer Berater / Personal Coach, NLP Practitioner / Master (DVNLP), Massage- und Wellness-Therapeut sowie Reiki Lehrmeister.

Bereits im Januar hat er das Publikum mit einem Auszug aus seinem Buch „Rheinischer Buddhismus des 21. Jahrhunderts: Das kölsche bzw. rheinische Grundgesetz, als Grundlage eines neuen und erfüllten Lebens. Klare und direkte Worte zum neuen Selbst“ überzeugt, als er spontan ans offene Mikro kam.

Arno Ostländer - Rheinischer Buddhismus des 21. Jahrhunderts

Arno Ostländer – Rheinischer Buddhismus des 21. Jahrhunderts

Arno Ostländer wurde 1968 in Stolberg geboren und ist Geschäftsführer / CEO der Paramedius BV, die das Paramedius Institut in Vaals betreibt.

Sein Lebenslauf liest sich so abwechslungsreich wie seine Bücher. So hat er ein Studium als Versicherungsfachwirt (IHK) an der RWTH Aachen absolviert, Wirtschaftswissenschaften studiert und war Versicherungsagent, leitender Angestellter, Ausbilder und Schulungsleiter bzw. Versicherungsmakler. Darüber hinaus war er als Moderator und DJ tätig und mit seinen Partys in den Aachener Diskos unterwegs.

Als Berater hat er eine eigene Methode entwickelt, die einem dabei helfen kann, ein neues Leben zu gestalten.

 

Arno Ostländer

Arno Ostländer

Über dieses Quantum Rebalance hat er natürlich ebenso ein Buch geschrieben, wie über seine vegane Lebensweise „Ganz einfach vegan

Man glaubt dem begeisterten Fan der Aachener Volleyballmannschaft „Ladys in Black“, wenn er über sich sagt: „Endlich bei mir angekommen„.

 

 

 

Wir freuen uns auf Arno Ostländer, der am 19.2.2015 Auszüge aus seinen Büchern lesen wird.

Mehr über Arno Ostländer findet Ihr unter: http://www.paramedius.com/ oder http://www.arno-ostlaender.com/

Bühne frei für Aachener Autoren Februar

Bühne frei für Aachener Autoren Februar

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Musik: Jil & Jan bei Bühne frei für Aachener Autoren

In wenigen Tagen ist es wieder soweit und unsere Veranstaltung „Bühne frei für Aachener Autoren – Offenes Mikro“ geht bereits in die dritte Runde. Die Gastautoren habe ich Euch bereits vorgestellt, nun folgen die Special Guests!

Offenes Mikro im Januar 2015

Offenes Mikro im Januar 2015

Für die musikalische Unterhaltung sorgen im Januar das Aachener Duo Jil & Jan.

Jil & Jan auf der Bühne

Jil & Jan auf der Bühne

Als man die Beiden vor etwa zwei Monaten das erste mal gefragt hatte, wie ihre „Band“ denn nun hieße, starrten sie sich einander leicht irritiert in ihre vertrauten Gesichter, zuckten kurz und ahnungslos mit den Schultern und antworteten: Na, Jil und Jan.Jil und Jan? Ein fragender Unterton klang mit. Über einen Namen hatten sie sich nun wirklich noch keine Gedanken gemacht.

„Hey Jan, übermorgen findet ein offenes Mikrofon statt.

Jil singt

Jil singt

Hast du zufällig Zeit und Lust hinzugehen?“ Er nickte. Ja war seine Antwort. Übergeschnappt und mutig trafen sie sich somit den Tag darauf zu ihrer ersten und einzigen Probe, bevor einen Tag später dann gemeinsam die Bühne bestiegen werden sollte. Und so geschah es auch. Es war ein Mittwochabend, als sie „Jil und Jan“ an die 6. Stelle der kleinen Künstlertafel schrieben und musizierten. Es fühlte sich wunderbar an.

Jan spielt Gitarre

Jan spielt Gitarre

Seit diesem Tag verwandeln die zwei Freunde Jans Zimmer regelmäßig in einen schlichten, aber gemütlichen Proberaum und arbeiten still und heimlich an ihrer kleinen 2 Mann-Band. Einen Namen haben sie immer noch nicht. Dafür aber ganz viel Zwischenmenschlichkeit und Begeisterung für Musik. Man muss ja auch nicht immer alles benennen können. Zuhören reicht manchmal aus, um zwei Menschen ein bisschen kennenzulernen.

Jil & Jan treten gemeinsam beim Offenen Mikro auf

Jil & Jan treten gemeinsam beim Offenen Mikro auf

Wir freuen uns darauf, wenn Jil & Jan am Donnerstag das nächste Offene Mikro kapern und uns mit Gesang und Gitarre unterhalten werden. Der Soundcheck war schon sehr vielversprechend!

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Autor Prathap Mahalingam bei „Bühne frei für Aachener Autoren“

In wenigen Tagen ist es wieder soweit und unsere Veranstaltung „Bühne frei für Aachener Autoren – Offenes Mikro“ geht bereits in die dritte Runde. Vorab möchte ich Euch wieder die geladenen Gastautoren etwas vorstellen.

Offenes Mikro im Januar 2015

Offenes Mikro im Januar 2015

Der nächste Gastautor an diesem Abend wird Prathap Mahalingam aus Aachen sein.

Prathap Mahalingam beim Offenen Mikro

Prathap Mahalingam

Prathap Mahalingam, geboren 1984 in Sri Lanka, wuchs in Werne auf und lebt seit einigen Jahren in Aachen. Er genießt das Teilen der Zeit mit Menschen, die ihm nahe stehen.

In der Schulzeit hat er angefangen kleine Gedichte zu schreiben. Später wurden daraus Worte, die er für so wertvoll hielt, dass sie geteilt werden mussten. Deshalb geht er gern auf Bühnen von Poetry Slams oder Lesebühnen, um Menschen mit Worten zu berühren. Fast genauso gern sitzt er selber im Publikum, um anderen Worten zuzuhören.

Wir freuen uns auf Prathap Mahalingam am Donnerstag, den 8. Januar 2015 im Gewölbekeller des CommonSense bei „Bühne frei für Aachener Autoren – Offenes Mikro“!

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Autorin Maja Ilisch bei „Bühne frei für Aachener Autoren“

In wenigen Tagen ist es wieder soweit und unsere Veranstaltung „Bühne frei für Aachener Autoren – Offenes Mikro“ geht bereits in die dritte Runde. Vorab möchte ich Euch wieder die geladenen Gastautoren etwas vorstellen.

Offenes Mikro im Januar 2015

Offenes Mikro im Januar 2015

Die nächste Gastautorin an diesem Abend wird Maja Ilisch aus Stolberg bei Aachen sein.

Die Autorin Maja Ilisch

Die Autorin Maja Ilisch

Maja Ilisch wurde 1975 am Welttag des Buches in Dortmund geboren, studierte Öffentliches Bibliothekswesen an der FH Köln und absolvierte eine Ausbildung zur Fachbuchhändlerin.

Sie schrieb unter anderem für TV-Serien auf SAT1 und RTL sowie für ein Hörspiellabel, für das sie auch eine Phantastikreihe konzipierte.

Außerdem betreibt sie die Website des von ihr gegründete Fantasy-Autorenforums TINTENZIRKEL.

Heute lebt sie als Bibliothekarin und freie Autorin mit ihrem Mann in Aachen, wo sie sich mit Büchern umgibt und ausgewählte Gäste mit ihrer Puppensammlung erschreckt, die fast nur aus Köpfen besteht. 2013 erschienen ihre Romane „Das Puppenzimmer“ und „Geigenzauber“.

Maja Ilisch wird am 8.1.2015 bei „Bühne frei für Aachener Autoren“ aus ihren Roman „Das Puppenzimmer“ lesen.

London im Jahr 1908. Drei Wege führen aus dem

Maja Ilisch - Das Puppenzimmer

Maja Ilisch – Das Puppenzimmer

Waisenhaus: der Tod, das Arbeitshaus oder eine Adoption. Als die junge Florence in den Haushalt der Familie Molyneux aufgenommen wird, kann sie eigentlich aufatmen – doch sie erkennt schnell, dass etwas auf dem prachtvollen Landsitz Hollyhock ganz und gar nicht stimmt. Warum darf außer ihr niemand das Zimmer voller alter Puppen betreten? Wieso kann sie dort manchmal Kinderlachen hören und manchmal ein Weinen? Und welches düstere Geheimnis bergen der gutaussehende Rufus Molyneux und seine eiskalte Schwester? Florence ahnt noch nicht, wie gefährlich Neugier sein kann – und das nicht nur ihr Leben auf dem Spiel steht …

Wir freuen uns auf Maja Ilisch am kommenden Donnerstag im Gewölbekeller des CommonSense in Aachen!

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Weihnachtsgeschichte: Warum meine Katze den Weihnachtsmann gefressen hat

Warum meine Katze den Weihnachtsmann gefressen hat

Die Tür knarrte, als ich die Flasche Glühwein aus dem Schrank nahm. Es war still im Haus. Meine Frau Sunny war über Weihnachten nach Hause zu ihrer Mutter in die französischen Alpen gefahren. Ich war zu Hause geblieben. Die Katze füttert sich schließlich nicht von alleine.
Aus dem Fenster konnte ich hinaus in die Dunkelheit sehen. Die Katze war schon zu lange unterwegs, fand ich. Es war kalt draußen und ich fragte mich, was sie wohl da draußen trieb. Irgendwo tönten Kirchenglocken hell und klar durch die eisige Nacht. Irgendeine Christmette, die zu Ende ging. Mir war kalt.
Der Fernseher lief ohne Ton, da ich das alles nicht ertragen konnte, was ich da hören würde: Soviel Weihnachtsgesäusel. Aber alleine sein, das konnte ich auch nicht. Wenn das Bild lief, hatte man das Gefühl, jemand wäre da, musste aber nicht mit ihm reden.
Der Glühwein begann im Topf zu dampfen. Ich nahm die leere Flasche und stellte sie zu den anderen neben dem Mülleimer. Die Lichterkette auf der Fensterbank flackerte leise surrend. Warum auch nicht, dachte ich und nahm mir einen Becher Glühwein.
Heiligabend hat etwas sehr besinnliches, dachte ich. Man sollte ihn immer so feiern, alleine, nur in seine Gedanken versunken. Wo war die Katze bloß?
Ich trank einen Schluck von dem heißen Wein. Es begann zu schneien. Ist das nicht schön, dachte ich. Weiße Weihnacht. Jetzt haben die ganzen Autofahrer wieder was zu meckern. Aber ich war ja genauso, musste ich zugeben. Die ganzen Jahre hatte ich beruflich auf der Autobahn verbracht. Ich habe über jedes Wetter gemeckert, dass meinen Zeitplan verzögerte. Hamburg, Berlin, München, Frankfurt, Paris, New York. Autobahn, Flughafen, Bahnhof. Wehe, wenn die ersten Flocken fielen. Stillstand statt Vorwärtskommen. Erzwungene Besinnlichkeit auf dem kalten Bahnsteig kann schnell in Frust umschlagen. Und Frust in Wut. Und Wut in Magengeschwüre, wenn man keinen hatte, an dem man die Wut auslassen konnte.
Aber das war ja jetzt vorbei.
Ob Sunny schon bei ihrer Mutter angekommen war? Sie war gerne unterwegs. Ihr würde der Schnee nichts ausmachen. Sie fuhr ja auch gerne Ski, denn sie war ja damit aufgewachsen. Am Rande der französischen Alpen schneite es eben häufiger als in der tiefen Rheinebene kurz vor der Grenze nach Holland. Hier ist es eher trist.

Die Katze kratzte verzweifelt an der Tür. Endlich, dachte ich. Wieso ruft die denn nicht, dachte ich und öffnete die Terrassentür.
Das graue Fellbündel schoss herein und warf mir ihre nasse Beute vor die Füße.
„Och, nö!“, rief ich. „Nicht hier drin.“
Die Beute bewegte sich. Ich wollte nicht hinschauen. Es sah komisch aus. Die Maus, oder was es war, schien voller Blut zu sein und kroch nur noch langsam auf allen vieren.
„Himmel“, dachte ich. „Was mach ich denn jetzt?“ Ich schluckte. Da gabs nur eins. Als Tierliebhaber musste man auch mal zu drastischen Mitteln greifen, um ein Leiden zu beenden. Ich schloss die Augen, hob den Fuß und wollte gerade zutreten, als ich die Stimme hörte.
„NEIN!“, donnerte es. Eigentlich hörte es sich eher an, wie ein genuscheltes Neeeiieeennn, aber da es von allen Wänden widerhallte, war es dennoch eindrucksvoll.
Ich kniff die Augen zusammen und versuchte mir den Wein aus den Augen zu reiben, der offensichtlich meine Wahrnehmung trübte. Dann sah ich genauer hin.
Auf dem Teppich saß auf seinem Hintern, die Beine breit gespreizt und auf die Hände gestützt, der Weihnachtsmann im roten roten Mantel. Seine Mütze war ihm in die Stirn gerutscht und er schüttelte mir seine Faust entgegen. Er war ungefähr 15 Zentimeter groß. Die Katze kam und roch noch einmal an ihm. Der Weihnachtsmann gab ihr einen Schlag auf die Nase. Sie zuckte zurück und fauchte. Dann gab sie ihm mit der Tatze eine Schubs und der Weihnachtsmann rollte purzelnd über den Teppich.
„Huch“, sagte ich und bückte mich schnell nach dem kleinen Mann. Vorsichtig legte ich die flache Hand vor ihn und schob ihn mit der anderen vorsichtig auf meine Finger. Dann ging ich zum Küchentisch und legte ihn dort auf eine Serviette.
Der Weihnachtsmann richtete seine Mütze, strich sich die Jacke zurecht und zupfte kurz an der ebenfalls roten Hose.
„Oh nein!“, jammerte er. Dann sah er mich wütend an. „Deine Katze hat ein Loch in meine Hose gebissen.“
„Das tut mir leid“, sagte ich und blickte vorwurfsvoll zu dem Tier hinab, dass neben dem Tisch saß und sich das Maul schleckte.
„Ist das Glühwein?“, fragte der Weihnachtsmann unvermittelt und stiefelte zu meiner Tasse. Er zog sich an der Seite hinauf und schnupperte. „Riecht gut“, sagte er. „Aber ein bisschen wenig für uns beide, oder?“
Bevor ich mich versah, war die Tasse leer und der Weihnachtsmann saß wieder abwartend auf der Serviette und sah mich erwartungsvoll an.
Natürlich stürmte ich sofort in die Küche und kam mit zwei dampfenden und gefüllten Tassen zurück.
„Spekulatius?“, fragte ich und stellte eine ganze Tüte neben die Tassen.
„Geh weg damit. Seit August stopf ich mich mit dem Zeug voll. Kann es nicht mehr sehen.“
„Oh.“ Schnell ließ ich die Kekse verschwinden. Schließlich wollte ich es mir nicht mit dem Weihnachtsmann verscherzen. Selbst wenn er nicht größer war, als ein gut gewachsener Maulwurf.
Der Weihnachtsmann sah sich um. Betrachtete kurz missbilligend den großen Fernseher an der Wand, auf dem die Weihnachtsfolge von „Familie Heinz Becker“ lief.
„Ganz allein?“, fragte er.
„Ja, meine Frau …“
„Ja, ja, ich weiß schon“, fuhr er mir über den Mund. Bei ihrer Mutter“, sagte der winzige Weihnachtsmann. „Habe ihren Wunschzettel gelesen.“
Ich schaute den Weihnachtsmann an. „Ihren Wunschzettel?“
„Dir ist klar, dass sie nicht wiederkommt, oder?“ Der Weihnachtsmann schob mir die Glühweintasse hin. „Noch einnn, bidde.“
„Wie meinst du das, sie kommt nicht wieder?“
„Glühwein kommt wieder in meine Tasse, habe ich gesagt.“
Seufzend stand ich auf und goss einen großen Schluck heißen Wein in die Tasse und stellte sie wieder neben den Weihnachtsmann. Nachdem ich auch nur einmal geblinzelt hatte, war die Tasse halb leer. Dies bestätigte meine Theorie. Je mehr Glühwein man trinkt, desto schneller trinkt man ihn.
„Was ist jetzt mit Sunny? Wie meinst du das, dass sie nicht wiederkommt? Wird sie einen Unfall haben?“ Plötzlich bekam ich Angst um meine Frau. Sie war doch immer hier gewesen. Sunny war mein Augenstern. Ich hatte sie kurz vor meinem Ruhestand geheiratet, sie war Mitte zwanzig und der ideale Grund für einen Mann, seine Arbeit für immer liegen zu lassen.
Der Weihnachtsmann schüttelte den Kopf und ein kleines Glöckchen an seiner Mütze bimmelte. Die Katze blickte auf und betrachtete ihn aufmerksam.
„Sie bleibt bei ihrer Mutter.“
„Wie jetzt?“
„Sie verlässt dich. Oder besser gesagt, sie hat dich verlassen.“
Ich sprang auf. „Das kann sie doch nicht machen, ich glaube dir nicht.“
„Vielleicht hättest du ihr mal ein bisschen besser zuhören sollen.“
„Ich habe ihr doch zugehört!“
„Ach? Was war denn das letzte, was sie gesagt hat, als sie heute morgen zu ihrer Mutter fuhr?“
Ich dachte nach, konnte mich aber nicht erinnern.
„Tschüss, vielleicht?“
Der winzige Weihnachtsmann schüttelte mit dem Kopf.
„Du hast das ganz schön vermasselt, alter Freund.“
Ich sagte nichts und starrte in meine Glühweintasse, die der Weihnachtsmann inzwischen auch schon leergesoffen hatte.
„Ich meine“, sagte der Winzling, „du hast doch alles gehabt! Bist mit Mitte Vierzig in den Vorruhestand gegangen, weil dir das Geld aus dem Arsch quillt. Eigene Firma, Internet, gut verkauft. Sunny ist fünfzehn Jahre jünger, ihr hättet alles miteinander machen können. Reisen, um die Welt jetten. Vielleicht eine Jacht kaufen und über die Meere segeln. Du weißt, wie sehr Sunny das Meer und das Segeln liebt.“
Ich blickte auf. „Ach wirklich? Ich dachte immer, sie würde gerne Skifahren.“
„Einmal! Einmal ist sie mit ihren Freundinnen Skifahren gewesen in all Euren Ehejahren. Und sie hat es gehasst, weil sie sich dabei den Fuss gebrochen hat.“
„Oh.“
„Oh!“ Der Weihnachtsmann nickte. „Du hattest alle Möglichkeiten. Und was machst du? Setzt dich mit der Katze im Schoß auf die Bank ans Fenster und starrst den lieben langen Tag hinaus. Morgens bis Abends.“
„Aber ich mag die Katze.“
„Ja, das hat Sunny auch gemerkt.“ Der Weihnachtsmann stand auf und schaute in den Tassen nach, ob noch ein letzter Rest Glühwein in ihnen wäre.
„Weißt du“, sagte ich, „ich habe doch nur nach dem Sinn des Lebens gesucht. Ich musste mal so richtig gründlich nachdenken. So wenig Zeit im meinem Leben habe ich mit Nachdenken verbracht, das musste ich nachholen“, sagte ich verzweifelt. „Sunny ging es doch gut mit meinem Geld. So hatte ich mir immer das Ende vorgestellt. Mit der Katze auf dem Schoß in den Garten gucken.“
„Ende? Du bist grade mal Mitte vierzig.“ Der Weihnachtsmann schnaufte ungläubig.
„Fast fünfzig. Das lohnt sich doch fast gar nicht mehr, was neues anzufangen.“
„Und Sunny?“
„Wie Sunny?“
„Was ist mit ihr? Was glaubst du, wie findet sie das, dass du lieber nachdenken in den Garten starrst, anstatt mit ihr ihre Jugend zu verschwenden?“
„Du meinst, ich sollte mich mehr um sie kümmern?“
„Ja, was denkst du denn?“
„Ach, sie ist immer so viel unterwegs. Tanzen, Sport, Kino, Theater … Manchmal glaube ich sogar, sie hat was mit einem anderen Mann.“
„Und was tust du dagegen?“
„Was soll ich da tun?“
Der Weihnachstmann seufzte und zog eine Pistole aus seiner Jacke. Ich erschrak. Es war eine sehr kleine Pistole, aber ich war überzeugt davon, dass sie in den Händen dieses Weihnachtsmannes zu einer schrecklichen Waffe werden konnte.
„Was hast du vor?“, hauchte ich.
„Ihr Wunsch war eindeutig“, sagte der Weihnachtsmann.
„Du meinst, Sie hat das auf ihren Wunschzettel geschrieben?“
Der Weihnachtsmann seufzte erneut und ich senkte den Kopf.
„Vielleicht ist es besser so“, sagte ich. „So geht es schneller, als mit der Katze auf dem Schoß auf den Tod zu warten.“
„Machst du mir vorher noch einen Glühwein?“, fragte der Weihnachtsmann. Ich hob entrüstet den Kopf.
„Das ist jetzt dreist. Du willst mich erschießen und ich soll dir vorher noch was zum Saufen mit auf den Weg geben?“
„Immerhin habe ich die Waffe in der Hand.“
Ich stand auf, drückte die Brust durch und sagte: „Nein, wenn, dann tu es jetzt, Weihnachtsmann.“
„Du bist so egozentrisch!“
„Wieso das denn?“
„Wer sagt denn, dass ich dich erschießen soll?“
Ich machte große Augen. Der Weihnachtsmann stand auf und torkelte etwas.
„Wo ist das Katzenviech? Muschmuschmusch…“ Er beugte sich vor, um über den Rand zu schauen, fiel dabei aber betrunken auf ein Knie. „Autschn.“
Der Weihnachtsmann will meine Katze killen, ging es mir erschrocken durch den Kopf. Ich war starr vor Entsetzen. Schwanken stand der Weihnachtsmann wieder auf und hielt Ausschau nach der Katze. „Komm schonnn, du Viech.“ Er sah die Katze, hob die Pistole und zielte. Das kann ich doch nicht zulassen, dachte ich. Er stand schwankend am Rand, suchte fuchtelnd mit der Pistole den richtigen Winkel.
Aber …, dachte ich, er ist doch der Weihnachtsmann. Ich kann ihn doch nicht einfach …
Der rote Mann ließ die Waffe sinken und starrte mich aus blutunterlaufenden Augen an. „Starken Stoff hast du da … der Glühwein ist klasse. Mach mir noch einen klar, den nehm ich mit, wenn ich die Katze klar gemacht hab.“ Er grinste dümmlich. „Ich mag Katzen, weißt du. Aber Wunsch ist Wunsch.“ Er drehte sich wieder zur Tischkante und zielte auf die Katze, die unter ihm nichtsahnend und geduldig zu ihm heraufblickte. Sie leckte sich das Maul. Der Weihnachtsmann zielte, murmelte etwas wie „Kimme, Korn, Schuss“ und ich flitschte ihn mit den Fingern vom Tisch.
Schreien fiel der Weihnachtsmann und landete hart mit einem krachenden Geräusch auf dem Boden. Mit einem Satz war die Katze bei ihm und biss ihm den Kopf ab.
Ich versuchte, nicht auf die Schmatzgeräusche zu hören, stand auf und machte mir noch einen Glühwein warm.

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