Autorin Maja Ilisch bei “Bühne frei für Aachener Autoren”

In wenigen Tagen ist es wieder soweit und unsere Veranstaltung “Bühne frei für Aachener Autoren – Offenes Mikro” geht bereits in die dritte Runde. Vorab möchte ich Euch wieder die geladenen Gastautoren etwas vorstellen.

Offenes Mikro im Januar 2015

Offenes Mikro im Januar 2015

Die nächste Gastautorin an diesem Abend wird Maja Ilisch aus Stolberg bei Aachen sein.

Die Autorin Maja Ilisch

Die Autorin Maja Ilisch

Maja Ilisch wurde 1975 am Welttag des Buches in Dortmund geboren, studierte Öffentliches Bibliothekswesen an der FH Köln und absolvierte eine Ausbildung zur Fachbuchhändlerin.

Sie schrieb unter anderem für TV-Serien auf SAT1 und RTL sowie für ein Hörspiellabel, für das sie auch eine Phantastikreihe konzipierte.

Außerdem betreibt sie die Website des von ihr gegründete Fantasy-Autorenforums TINTENZIRKEL.

Heute lebt sie als Bibliothekarin und freie Autorin mit ihrem Mann in Aachen, wo sie sich mit Büchern umgibt und ausgewählte Gäste mit ihrer Puppensammlung erschreckt, die fast nur aus Köpfen besteht. 2013 erschienen ihre Romane “Das Puppenzimmer” und “Geigenzauber”.

Maja Ilisch wird am 8.1.2015 bei “Bühne frei für Aachener Autoren” aus ihren Roman “Das Puppenzimmer” lesen.

London im Jahr 1908. Drei Wege führen aus dem

Maja Ilisch - Das Puppenzimmer

Maja Ilisch – Das Puppenzimmer

Waisenhaus: der Tod, das Arbeitshaus oder eine Adoption. Als die junge Florence in den Haushalt der Familie Molyneux aufgenommen wird, kann sie eigentlich aufatmen – doch sie erkennt schnell, dass etwas auf dem prachtvollen Landsitz Hollyhock ganz und gar nicht stimmt. Warum darf außer ihr niemand das Zimmer voller alter Puppen betreten? Wieso kann sie dort manchmal Kinderlachen hören und manchmal ein Weinen? Und welches düstere Geheimnis bergen der gutaussehende Rufus Molyneux und seine eiskalte Schwester? Florence ahnt noch nicht, wie gefährlich Neugier sein kann – und das nicht nur ihr Leben auf dem Spiel steht …

Wir freuen uns auf Maja Ilisch am kommenden Donnerstag im Gewölbekeller des CommonSense in Aachen!

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Weihnachtsgeschichte: Warum meine Katze den Weihnachtsmann gefressen hat

Warum meine Katze den Weihnachtsmann gefressen hat

Die Tür knarrte, als ich die Flasche Glühwein aus dem Schrank nahm. Es war still im Haus. Meine Frau Sunny war über Weihnachten nach Hause zu ihrer Mutter in die französischen Alpen gefahren. Ich war zu Hause geblieben. Die Katze füttert sich schließlich nicht von alleine.
Aus dem Fenster konnte ich hinaus in die Dunkelheit sehen. Die Katze war schon zu lange unterwegs, fand ich. Es war kalt draußen und ich fragte mich, was sie wohl da draußen trieb. Irgendwo tönten Kirchenglocken hell und klar durch die eisige Nacht. Irgendeine Christmette, die zu Ende ging. Mir war kalt.
Der Fernseher lief ohne Ton, da ich das alles nicht ertragen konnte, was ich da hören würde: Soviel Weihnachtsgesäusel. Aber alleine sein, das konnte ich auch nicht. Wenn das Bild lief, hatte man das Gefühl, jemand wäre da, musste aber nicht mit ihm reden.
Der Glühwein begann im Topf zu dampfen. Ich nahm die leere Flasche und stellte sie zu den anderen neben dem Mülleimer. Die Lichterkette auf der Fensterbank flackerte leise surrend. Warum auch nicht, dachte ich und nahm mir einen Becher Glühwein.
Heiligabend hat etwas sehr besinnliches, dachte ich. Man sollte ihn immer so feiern, alleine, nur in seine Gedanken versunken. Wo war die Katze bloß?
Ich trank einen Schluck von dem heißen Wein. Es begann zu schneien. Ist das nicht schön, dachte ich. Weiße Weihnacht. Jetzt haben die ganzen Autofahrer wieder was zu meckern. Aber ich war ja genauso, musste ich zugeben. Die ganzen Jahre hatte ich beruflich auf der Autobahn verbracht. Ich habe über jedes Wetter gemeckert, dass meinen Zeitplan verzögerte. Hamburg, Berlin, München, Frankfurt, Paris, New York. Autobahn, Flughafen, Bahnhof. Wehe, wenn die ersten Flocken fielen. Stillstand statt Vorwärtskommen. Erzwungene Besinnlichkeit auf dem kalten Bahnsteig kann schnell in Frust umschlagen. Und Frust in Wut. Und Wut in Magengeschwüre, wenn man keinen hatte, an dem man die Wut auslassen konnte.
Aber das war ja jetzt vorbei.
Ob Sunny schon bei ihrer Mutter angekommen war? Sie war gerne unterwegs. Ihr würde der Schnee nichts ausmachen. Sie fuhr ja auch gerne Ski, denn sie war ja damit aufgewachsen. Am Rande der französischen Alpen schneite es eben häufiger als in der tiefen Rheinebene kurz vor der Grenze nach Holland. Hier ist es eher trist.

Die Katze kratzte verzweifelt an der Tür. Endlich, dachte ich. Wieso ruft die denn nicht, dachte ich und öffnete die Terrassentür.
Das graue Fellbündel schoss herein und warf mir ihre nasse Beute vor die Füße.
„Och, nö!“, rief ich. „Nicht hier drin.“
Die Beute bewegte sich. Ich wollte nicht hinschauen. Es sah komisch aus. Die Maus, oder was es war, schien voller Blut zu sein und kroch nur noch langsam auf allen vieren.
„Himmel“, dachte ich. „Was mach ich denn jetzt?“ Ich schluckte. Da gabs nur eins. Als Tierliebhaber musste man auch mal zu drastischen Mitteln greifen, um ein Leiden zu beenden. Ich schloss die Augen, hob den Fuß und wollte gerade zutreten, als ich die Stimme hörte.
„NEIN!“, donnerte es. Eigentlich hörte es sich eher an, wie ein genuscheltes Neeeiieeennn, aber da es von allen Wänden widerhallte, war es dennoch eindrucksvoll.
Ich kniff die Augen zusammen und versuchte mir den Wein aus den Augen zu reiben, der offensichtlich meine Wahrnehmung trübte. Dann sah ich genauer hin.
Auf dem Teppich saß auf seinem Hintern, die Beine breit gespreizt und auf die Hände gestützt, der Weihnachtsmann im roten roten Mantel. Seine Mütze war ihm in die Stirn gerutscht und er schüttelte mir seine Faust entgegen. Er war ungefähr 15 Zentimeter groß. Die Katze kam und roch noch einmal an ihm. Der Weihnachtsmann gab ihr einen Schlag auf die Nase. Sie zuckte zurück und fauchte. Dann gab sie ihm mit der Tatze eine Schubs und der Weihnachtsmann rollte purzelnd über den Teppich.
„Huch“, sagte ich und bückte mich schnell nach dem kleinen Mann. Vorsichtig legte ich die flache Hand vor ihn und schob ihn mit der anderen vorsichtig auf meine Finger. Dann ging ich zum Küchentisch und legte ihn dort auf eine Serviette.
Der Weihnachtsmann richtete seine Mütze, strich sich die Jacke zurecht und zupfte kurz an der ebenfalls roten Hose.
„Oh nein!“, jammerte er. Dann sah er mich wütend an. „Deine Katze hat ein Loch in meine Hose gebissen.“
„Das tut mir leid“, sagte ich und blickte vorwurfsvoll zu dem Tier hinab, dass neben dem Tisch saß und sich das Maul schleckte.
„Ist das Glühwein?“, fragte der Weihnachtsmann unvermittelt und stiefelte zu meiner Tasse. Er zog sich an der Seite hinauf und schnupperte. „Riecht gut“, sagte er. „Aber ein bisschen wenig für uns beide, oder?“
Bevor ich mich versah, war die Tasse leer und der Weihnachtsmann saß wieder abwartend auf der Serviette und sah mich erwartungsvoll an.
Natürlich stürmte ich sofort in die Küche und kam mit zwei dampfenden und gefüllten Tassen zurück.
„Spekulatius?“, fragte ich und stellte eine ganze Tüte neben die Tassen.
„Geh weg damit. Seit August stopf ich mich mit dem Zeug voll. Kann es nicht mehr sehen.“
„Oh.“ Schnell ließ ich die Kekse verschwinden. Schließlich wollte ich es mir nicht mit dem Weihnachtsmann verscherzen. Selbst wenn er nicht größer war, als ein gut gewachsener Maulwurf.
Der Weihnachtsmann sah sich um. Betrachtete kurz missbilligend den großen Fernseher an der Wand, auf dem die Weihnachtsfolge von „Familie Heinz Becker“ lief.
„Ganz allein?“, fragte er.
„Ja, meine Frau …“
„Ja, ja, ich weiß schon“, fuhr er mir über den Mund. Bei ihrer Mutter“, sagte der winzige Weihnachtsmann. „Habe ihren Wunschzettel gelesen.“
Ich schaute den Weihnachtsmann an. „Ihren Wunschzettel?“
„Dir ist klar, dass sie nicht wiederkommt, oder?“ Der Weihnachtsmann schob mir die Glühweintasse hin. „Noch einnn, bidde.“
„Wie meinst du das, sie kommt nicht wieder?“
„Glühwein kommt wieder in meine Tasse, habe ich gesagt.“
Seufzend stand ich auf und goss einen großen Schluck heißen Wein in die Tasse und stellte sie wieder neben den Weihnachtsmann. Nachdem ich auch nur einmal geblinzelt hatte, war die Tasse halb leer. Dies bestätigte meine Theorie. Je mehr Glühwein man trinkt, desto schneller trinkt man ihn.
„Was ist jetzt mit Sunny? Wie meinst du das, dass sie nicht wiederkommt? Wird sie einen Unfall haben?“ Plötzlich bekam ich Angst um meine Frau. Sie war doch immer hier gewesen. Sunny war mein Augenstern. Ich hatte sie kurz vor meinem Ruhestand geheiratet, sie war Mitte zwanzig und der ideale Grund für einen Mann, seine Arbeit für immer liegen zu lassen.
Der Weihnachtsmann schüttelte den Kopf und ein kleines Glöckchen an seiner Mütze bimmelte. Die Katze blickte auf und betrachtete ihn aufmerksam.
„Sie bleibt bei ihrer Mutter.“
„Wie jetzt?“
„Sie verlässt dich. Oder besser gesagt, sie hat dich verlassen.“
Ich sprang auf. „Das kann sie doch nicht machen, ich glaube dir nicht.“
„Vielleicht hättest du ihr mal ein bisschen besser zuhören sollen.“
„Ich habe ihr doch zugehört!“
„Ach? Was war denn das letzte, was sie gesagt hat, als sie heute morgen zu ihrer Mutter fuhr?“
Ich dachte nach, konnte mich aber nicht erinnern.
„Tschüss, vielleicht?“
Der winzige Weihnachtsmann schüttelte mit dem Kopf.
„Du hast das ganz schön vermasselt, alter Freund.“
Ich sagte nichts und starrte in meine Glühweintasse, die der Weihnachtsmann inzwischen auch schon leergesoffen hatte.
„Ich meine“, sagte der Winzling, „du hast doch alles gehabt! Bist mit Mitte Vierzig in den Vorruhestand gegangen, weil dir das Geld aus dem Arsch quillt. Eigene Firma, Internet, gut verkauft. Sunny ist fünfzehn Jahre jünger, ihr hättet alles miteinander machen können. Reisen, um die Welt jetten. Vielleicht eine Jacht kaufen und über die Meere segeln. Du weißt, wie sehr Sunny das Meer und das Segeln liebt.“
Ich blickte auf. „Ach wirklich? Ich dachte immer, sie würde gerne Skifahren.“
„Einmal! Einmal ist sie mit ihren Freundinnen Skifahren gewesen in all Euren Ehejahren. Und sie hat es gehasst, weil sie sich dabei den Fuss gebrochen hat.“
„Oh.“
„Oh!“ Der Weihnachtsmann nickte. „Du hattest alle Möglichkeiten. Und was machst du? Setzt dich mit der Katze im Schoß auf die Bank ans Fenster und starrst den lieben langen Tag hinaus. Morgens bis Abends.“
„Aber ich mag die Katze.“
„Ja, das hat Sunny auch gemerkt.“ Der Weihnachtsmann stand auf und schaute in den Tassen nach, ob noch ein letzter Rest Glühwein in ihnen wäre.
„Weißt du“, sagte ich, „ich habe doch nur nach dem Sinn des Lebens gesucht. Ich musste mal so richtig gründlich nachdenken. So wenig Zeit im meinem Leben habe ich mit Nachdenken verbracht, das musste ich nachholen“, sagte ich verzweifelt. „Sunny ging es doch gut mit meinem Geld. So hatte ich mir immer das Ende vorgestellt. Mit der Katze auf dem Schoß in den Garten gucken.“
„Ende? Du bist grade mal Mitte vierzig.“ Der Weihnachtsmann schnaufte ungläubig.
„Fast fünfzig. Das lohnt sich doch fast gar nicht mehr, was neues anzufangen.“
„Und Sunny?“
„Wie Sunny?“
„Was ist mit ihr? Was glaubst du, wie findet sie das, dass du lieber nachdenken in den Garten starrst, anstatt mit ihr ihre Jugend zu verschwenden?“
„Du meinst, ich sollte mich mehr um sie kümmern?“
„Ja, was denkst du denn?“
„Ach, sie ist immer so viel unterwegs. Tanzen, Sport, Kino, Theater … Manchmal glaube ich sogar, sie hat was mit einem anderen Mann.“
„Und was tust du dagegen?“
„Was soll ich da tun?“
Der Weihnachstmann seufzte und zog eine Pistole aus seiner Jacke. Ich erschrak. Es war eine sehr kleine Pistole, aber ich war überzeugt davon, dass sie in den Händen dieses Weihnachtsmannes zu einer schrecklichen Waffe werden konnte.
„Was hast du vor?“, hauchte ich.
„Ihr Wunsch war eindeutig“, sagte der Weihnachtsmann.
„Du meinst, Sie hat das auf ihren Wunschzettel geschrieben?“
Der Weihnachtsmann seufzte erneut und ich senkte den Kopf.
„Vielleicht ist es besser so“, sagte ich. „So geht es schneller, als mit der Katze auf dem Schoß auf den Tod zu warten.“
„Machst du mir vorher noch einen Glühwein?“, fragte der Weihnachtsmann. Ich hob entrüstet den Kopf.
„Das ist jetzt dreist. Du willst mich erschießen und ich soll dir vorher noch was zum Saufen mit auf den Weg geben?“
„Immerhin habe ich die Waffe in der Hand.“
Ich stand auf, drückte die Brust durch und sagte: „Nein, wenn, dann tu es jetzt, Weihnachtsmann.“
„Du bist so egozentrisch!“
„Wieso das denn?“
„Wer sagt denn, dass ich dich erschießen soll?“
Ich machte große Augen. Der Weihnachtsmann stand auf und torkelte etwas.
„Wo ist das Katzenviech? Muschmuschmusch…“ Er beugte sich vor, um über den Rand zu schauen, fiel dabei aber betrunken auf ein Knie. „Autschn.“
Der Weihnachtsmann will meine Katze killen, ging es mir erschrocken durch den Kopf. Ich war starr vor Entsetzen. Schwanken stand der Weihnachtsmann wieder auf und hielt Ausschau nach der Katze. „Komm schonnn, du Viech.“ Er sah die Katze, hob die Pistole und zielte. Das kann ich doch nicht zulassen, dachte ich. Er stand schwankend am Rand, suchte fuchtelnd mit der Pistole den richtigen Winkel.
Aber …, dachte ich, er ist doch der Weihnachtsmann. Ich kann ihn doch nicht einfach …
Der rote Mann ließ die Waffe sinken und starrte mich aus blutunterlaufenden Augen an. „Starken Stoff hast du da … der Glühwein ist klasse. Mach mir noch einen klar, den nehm ich mit, wenn ich die Katze klar gemacht hab.“ Er grinste dümmlich. „Ich mag Katzen, weißt du. Aber Wunsch ist Wunsch.“ Er drehte sich wieder zur Tischkante und zielte auf die Katze, die unter ihm nichtsahnend und geduldig zu ihm heraufblickte. Sie leckte sich das Maul. Der Weihnachtsmann zielte, murmelte etwas wie „Kimme, Korn, Schuss“ und ich flitschte ihn mit den Fingern vom Tisch.
Schreien fiel der Weihnachtsmann und landete hart mit einem krachenden Geräusch auf dem Boden. Mit einem Satz war die Katze bei ihm und biss ihm den Kopf ab.
Ich versuchte, nicht auf die Schmatzgeräusche zu hören, stand auf und machte mir noch einen Glühwein warm.

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Special Guest Ramon Aular bei “Bühne frei für Aachener Autoren”

Morgen, am 11.12.2014 ist es wieder soweit und unsere Veranstaltung “Bühne frei für Aachener Autoren – Offenes Mikro” geht in die zweite Runde. Die Autoren Gudrun Anders, Henni Decker und Katrin Krause habe ich Euch schon vorgestellt.

Offenes Mikro im Dezember!

Offenes Mikro im Dezember!

Unser Special-Guest an diesem Abend ist Ramon Arturo Aular.

Er wurde 1971 in Valencia in Venezuela geboren. An der Hochschule für Musik Köln wurde er zum Diplom-Musiker ausgebildet.
Inzwischen arbeitet der Gitarrist als Komponist und als Gitarrenlehrer an der Musikschule in Aachen.
Eine eigene Webseite und eine CD sind in Vorbereitung.
Morgen Abend wird Ramon Aular mit seiner Gitarre vor und während der Veranstaltung für gehobene musikalische Unterhaltung sorgen.

Wir freuen uns auf Ramon und seine Gitarre!

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Autorin Katrin Krause bei “Bühne frei für Aachener Autoren”

In wenigen Tagen ist es wieder soweit und unsere Veranstaltung “Bühne frei für Aachener Autoren – Offenes Mikro” geht in die zweite Runde. Vorab möchte ich Euch die geladenen Gastautoren etwas vorstellen.

Offenes Mikro im Dezember!

Offenes Mikro im Dezember!

Die Autoren Gudrun Anders und Henni Decker habe ich Euch schon vorgestellt. Der Dritte im Bunde an diesem Abend wird Katrin Krause sein.

Autorin Katrin Krause

Autorin Katrin Krause

Katrin Krause kommt ursprünglich aus Aachen und studiert Germanistik in Trier. Ihre Kurzgeschichten sind ein Potpourri aus Staub auf dem Fernseher und zu Kopf gestiegenem Fusel. Lakonisch bittere Alltäglichkeit trifft Rausch.

Wir freuen uns auf Katrin und ihre Geschichten am Donnerstag, den 11.12.2014 im Gewölbekeller des CommonSense in Aachen!

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Autorin Henni Decker bei “Bühne frei für Aachener Autoren”

In wenigen Tagen ist es wieder soweit und unsere Veranstaltung “Bühne frei für Aachener Autoren – Offenes Mikro” geht in die zweite Runde. Vorab möchte ich Euch die geladenen Gastautoren etwas vorstellen.

Offenes Mikro im Dezember!

Offenes Mikro im Dezember!

Henni Decker

Henni Decker wird an diesem Abend ihren historischen Roman “Niamh. Die Liebe der Kriegerin” vorstellen. (In unserem Haushalt wurde das Buch in einem Rutsch durchgelesen!)

Die Autorin Henni Decker

Die Autorin Henni Decker

„Niamh. Die Liebe der Kriegerin“, ein historischer Roman – mit Begeisterung und fundiertem Wissen entführt uns Henni Decker mitten in die abenteuerliche Rebellion der Kelten gegen die Römer unter Julius Caesar zwischen Aachen, Trier und Bonn im Jahr 55 v. Chr.

Niamh. Die Liebe der Kriegerin

Niamh. Die Liebe der Kriegerin

Doch der Roman hat weitaus mehr zu bieten, denn während wir Niamh auf ihrem Weg der Selbsterkenntnis begleiten, entdecken wir mit den Schilderungen keltischen Alltags und Spiritualität unsere eigenen Wurzeln – die geniale, lebensfrohe Hochkultur unserer Ahnen.

Auf ihrer Webseite erfährt man mehr über ihren Werdegang und den ihres Buches:

Henni Decker, geboren 1963 in Kassel, studierte an der Universität Bonn Volkskunde und Ethnologie. Nach verschiedenen Ausbildungen im Bereich Psychotherapie und Schamanismus arbeitet sie heute als psychologische Beraterin.

Schon während der Schulzeit wurde ihr der Schutz der Natur zur Herzensangelegenheit. Fast zwei Jahrzehnte verbrachte sie einen Großteil ihrer Freizeit mit der Wiederansiedelung des Uhus, der größten mitteleuropäischen Eulenart, in den Naturlandschaften von Eifel/Ardennen bis zum Weserbergland.

Die Autorin Henni Decker

Die Autorin Henni Decker

Der Frage nach einer nachhaltigen Lebensweise sowie ihrem Interesse an anderen Kulturen folgend, studierte sie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn Volkskunde und Ethnologie.
Sie zog aufs Land und restaurierte zur Finanzierung von Artenschutz und Studium zusammen mit ihrem Lebensgefährten denkmalgeschützte Häuser.

Die Suche nach der verlorenen Glücksfähigkeit vieler Menschen führte sie zu der Überzeugung, dass eine Heilung unserer Welt die Heilung eines jeden Selbst erfordert. So machte sie verschiedene Ausbildungen im Bereich Psychotherapie und Schamanismus.

Mit der „Entdeckung“ der Kelten wuchs ihr Wunsch, das Wissen um die großartige Hochkultur unserer Vorfahren der Allgemeinheit zugänglich zu machen – in springlebendiger Romanform, damit der Informationsfluss, wie in Naturvölkern üblich, zu einem unterhaltsamen, begeisternden Abenteuer wird.

Währenddessen lebte ihr Interesse an den Kelten und deren lebensfroher, autarker Lebensweise fort, und so entstand schließlich mit „Niamh. Die Liebe der Kriegerin“ der Auftakt zu einer Trilogie über unsere keltischen Wurzeln.

Heute lebt Henni Decker mit ihrer Familie in Belgien nahe Aachen.

Wir freuen uns auf Henni Decker und auf ihr neues Buch!

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Autorin Gudrun Anders bei “Bühne frei für Aachener Autoren”

In wenigen Tagen ist es wieder soweit und unsere Veranstaltung “Bühne frei für Aachener Autoren – Offenes Mikro” geht in die zweite Runde. Vorab möchte ich Euch die geladenen Gastautoren etwas vorstellen.

Offenes Mikro im Dezember!

Offenes Mikro im Dezember!

Gudrun Anders

Die Autorin Gudrun Anders, Jahrgang 1961, ist eigentlich gelernte Kauffrau, fortgebildet zur Fachwirtin in der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft und Versicherungsfachkraft. Erweitert hat sie ihr Wissensspektrum als Heilpraktikerin für Psychotherapie, mit verschiedenen Fortbildungen in alternativen Therapieverfahren, z.B. Entspannungsmethoden, Kinesiologie, Rebirthing, Tarot und Aura Soma.

Die Hunde- und Katzenliebhaberin ist Autorin von mehreren (Fach-) Büchern und selbst viele Jahre als selbständige Verlegerin tätig gewesen.

Autorin und Verlegerin Gudrun Anders

Autorin und Verlegerin Gudrun Anders

Gudrun Anders ist sehr vielseitig unterwegs. Zum Beispiel als Seminarleiterin seit 1990. Sie veranstaltet darüber hinaus Workshops zu Kreativem Schreiben, Autoren-Training, Coaching, Social-Media-Marketing.

Wer sie kennt, weiß, dass sie das Bloggen liebt und Kommunikation über Soziale Netzwerke. Heute ist sie hauptberuflich als Coach für ganzheitlich orientierte Menschen und Marketing- sowie Existenzgründungsberaterin tätig, weshalb ihre Firma “Spirit & Marketing” heißt.

Weitere Infos gibt es über www.gudrun-anders.de

Gudrun, wir freuen uns auf Dich und auf deine Geschichten!

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Neue Lesermeinungen zu Steampunkroman: Wilhelmstadt Band 1.

In diesem Herbst gab es eine Leserunde zu Wilhelmstadt bei lovelybooks, bei denen 10 Exemplare meines Steampunk-Romans verlost wurden.

Jetzt sind noch zwei neue Rezensionen hinzugekommen, die ich Euch nicht vorenthalten will. Vor allem, weil ich mich natürlich darüber freue.

So schreibt Legeia in ihrem Fazit ihr 4-Sterne Meinung – “mit Schirm, Charme, Dampf und vielen Ideen“:

“Wilhelmstadt” ist ein einfallsreicher, bunter Steampunk – Roman mit einer starken Heldin, die ihren Weg geht und sicher noch die ein oder andere Entdeckung in den nächsten Teilen machen wird.

Die gesamte Rezi findet ihr auf lovelybooks.

Und “Abetterway” empfand das Buch als “Abenteuer!”

Der Schreibstil ist gut und der Autor bleibt durchgehend in der Rolle und beschreibt wirklich das Abenteuer sehr sehr spannend.
Die Geschichte ist eine Mischung aus meherern Elementen (Mystery und Krimi) was ich durchaus gelungen finde. Die Idee der Geschichte ist gut und ich finde man kann diese gut fortsetzen. 

Fazit:
Spannende Geschichte mit tollen Charakteren. Ich freue mich auf Band 2.

 

Ich freue mich auch schon auf Band 2! :)

Andreas Dresen hat Spaß

 

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Interview mit Al McMurphy

Die Frau mit dem Hut, Steampunk-Autorin Anja Bagus, bekannt u.a. für ihre Ætherwelten-Bücher, hat im Rahmen der Veröffentlichung der Ætherwestern-Hefte Interviews mit den Autoren geführt.

Anja Bagus

Verkleidet als Kitty Cunningham befragte sie Al McMurphy, der als Autor von Ætherwood einen Beitrag zum ersten Ætherwestern-Heft lieferte. Dabei fielen Worte wie “Deadwood, Wilhelmstadt oder auch Luftschiffe.” Das “Buch” gibt es übrigens als gedrucktes Werk nur bei den Autoren selbst. (Also auch bei mir – schreibt mir!) Das E-Book ist im Handel erhältlich, der Erlös der digitalen Ausgabe kommt einem guten Zweck zugute.

Staub und Blut

Staub und Blut

Aber nun zum Interview mit Al McMurphy!

Al McMurphy

Al McMurphy

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Auf der Bühne!

Vor genau einer Woche war es soweit. Die Premiere der Veranstaltung “Bühne frei für Aachener Autoren – Offenes Mikro” unter dem Motto: “Lesen kann jeder” fand im Gewölbekeller des Bio-Restaurants CommonSense in Aachen statt.
Eingeladene Gastautoren waren Robert Targan, Björn Gotzes, Falk Sperber und Andreas Dresen. Hier ein paar Eindrücke nebst Kurzbio der Beteiligten …

Autoren Lesung November

Offenes Mikro – Autoren Lesung im November

Andreas Dresen auf der Bühne im CommonSense

Andreas Dresen auf der Bühne im CommonSense

Der Hausherr (links im Bild) hat sich höchstpersönlich um Ton und Musik gekümmert. Außerdem um die veganen Häppchen, die am Ende der Veranstaltung auf mysteriöse Weise alle verschwunden waren. *schleck*

ArtCore Kunst im CommonSense

ArtCore Kunst im CommonSense

Unterstützt wurde die Veranstaltung von ArtCore und ihren Bildern und Kaligraphien, die die Wände und die Bühne schmückten.

Art Core ist der Zusammenschluss zweier Aachener Künstler, die seit 2012 zusammen arbeiten. Wir beziehen Zeichnungen, Malerei, Schablonen, Fotografie und Kalligrafie in unsere Arbeit mit ein. Es ist die Freiheit, mit den unterschiedlichen Techniken und Materialien zu experimentiern, die uns inspiriert und uns die Möglichkeit gibt, unseren Meinungen, Interessen und Sichtweisen Ausdruck zu verleihen.

Robert Targan und Falk Sperber vor dem aufregenden Auftritt.

Robert Targan und Falk Sperber vor dem aufregenden Auftritt.

Als Eisbrecher trat Robert Targan auf die Bühne …

“Robert Targan wurde 1983 in Düsseldorf geboren; nach Aachen kam er zwecks Liebe und Studium. Beides wurde längst beendet. Nach ersten Besuchen von Poetry Slams und Lesungen zog es ihn selbst auf die Bühne – manchmal zog man ihn auch wieder herunter. Mittlerweile aber entfalten seine Kurzgeschichten kleine Einblicke auf die verkratzten B-Seiten des Alltags: Diskoabende in der eigenen Wohnung – ganz ohne Gästeliste, das Treffen längst verdrängter Menschen beim Besuch im Heimathafen oder aber angehimmelte Frauen, die wegen und leider auch trotz Alkohol schwanken. Gerne quetscht Targan all diese Themen auch in Reimform – ob diese nun wollen oder nicht.
Robert Targan lebt, schreibt und arbeitet in Aachen. Immer am ersten Freitag im Monat moderiert er den Aachener Poetry Slam satznachvorn. Auch auf Lesebühnen ist er mit seinen Texten anzutreffen. Zurzeit schreibt er nicht an seinem Debütroman. Das hat er noch nie getan.”

An zweiter Stelle hat Björn Gotzes (ohne Bild) auf seine unvergleichliche Art Gedichte vorgetragen. Oder eher – er hat die Bühne belebt mit seinen intensiv und eindrucksvoll dargebrachten Texten. Das Publikum war auf jeden Fall begeistert.

“Der Literaturlehrer Björn Gotzes aus Aachen ist nebenbei als Schauspieler, Regisseur und Poetry Slammer aktiv. Seine favorisierte Textvortragssorte sind Gedichte.”

Falk Sperber liest im CommonSense

Falk Sperber liest im CommonSense

Der dritte Gastautor war ein Newcomer auf der Bühne (soweit ich weiß ) – Falk Sperber, langjähriger Aachener und Gründer (Wirt) der Literaturgruppe “Kneipenpoesie”, Mitautor des humoristischen Krimis “Bart Ortland – Der Held des Tages” und standhafter Verfechter des Spiegeleier-Witzes, hat an diesem Abend auf der Bühne des Common Sense Gewölbe aus seinen Texten gelesen und mit seiner Fliegengeschichte und seinen Mückengedichten die Zuhörer erfreut.

Andreas Dresen hat Spaß

Andreas Dresen hat Spaß

Das Feedback zur Veranstaltung war sehr positiv und wir freuen uns auf die Folgeveranstaltung!

Wer was über mich wissen will, der folgt diesem Link…

Und hier der Hinweis zur Folgeveranstaltung am 11. Dezember 2014. Kommt reichlich und bringt 3 Euro und ein paar Freunde mit!

Offenes Mikro im Dezember!

Offenes Mikro im Dezember!

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Das Wappen von Wilhelmstadt

Bestimmt habt ihr Euch schon gefragt: Verdammt, was ist das für ein Wappen, dass ich da die ganze Zeit sehen? Und was bedeutet es?

Wappen der Stadt Wilhelmstadt

Wappen der Stadt Wilhelmstadt

Das ist das Wappen der fiktiven Stadt Wilhelmstadt aus meinem Steampunk-Roman “Wilhelmstadt – die Abenteuer der Johanne deJonker, Band1: Die Maschinen des Saladin Sansibar”

Aber was bedeutet es? Der Einfachheit halber zitiere ich mal aus meinem Buch. Wilhelmstadt ist das Ergebnis ehrgeiziger Ingenieurskunst. Die modernste Stadt des Deutschen Reichs ist innerhalb kürzester Zeit auf einer mobilen Stahlplatte in der Rheinebene von den acht Gründervätern errichtet worden.

Zum Dank hatte man diese Ingenieure auch auf dem Stadtwappen verewigt. Acht Sterne prangten um das große „W“ im linken unteren Viertel des Schilds. Die anderen Viertel zeigten den Reichsadler, den Rhein mit dem Schloß Eyth, das schon lange vor der Errichtung Wilhelmstadts auf der Grafenhöhe gestanden hatte, sowie ein Zahnrad, das den ewigen Fortschritt in der Stadt symbolisierte.

Wenn Euch das gefallen hat, gibts bald noch mehr Details und Autoreninfos zu dem Buch. Und ja – ich schreibe an einem zweiten Band!

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