{"id":400,"date":"2011-12-14T22:27:43","date_gmt":"2011-12-14T20:27:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.andreas-dresen.de\/wordpress\/?p=400"},"modified":"2011-12-14T22:27:43","modified_gmt":"2011-12-14T20:27:43","slug":"weihnachten-in-der-stadt-fahrats-feiertage","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.andreas-dresen.de\/wordpress\/?p=400","title":{"rendered":"Weihnachten in der STADT &#8211; Fahrats Feiertage"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_60\" style=\"width: 145px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/Ava-STADT-schwarzen-Engels-STADTroman\/dp\/3862820025\/ref=as_li_tf_cw?&#038;linkCode=waf&#038;tag=wwwandreasdre-21\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-60\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.andreas-dresen.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/h68z3Q.jpeg\" alt=\"Ava und die STADT des schwarzen Engels\" title=\"Ava und die STADT des schwarzen Engels\" width=\"135\" height=\"194\" class=\"size-full wp-image-60\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-60\" class=\"wp-caption-text\">Ava und die STADT des schwarzen Engels<\/p><\/div>\n<p>F\u00fcr all die, die nach <a href=\"http:\/\/amzn.to\/twEtAY\">&#8222;Ava und die STADT des schwarzen Engels&#8220;<\/a> auf eine Fortsetzung warten, oder einfach neugierig sind, wie in der STADT die Feiertage begangen werden, hat sich der Acabus-Verlag was ausgedacht. Auf seinen Facebook-Seiten pr\u00e4sentierte er im Rahmen seiner Weihnachtsaktion, (einige Autoren schrieben Texte \u00fcber Weihnachten in ihren B\u00fcchern &#8211; z.B. Astrid Rauner \u00fcber das Leben im Winter w\u00e4hrend <a href=\"http:\/\/astrid-rauner.de\/6.html\">der Eisenzeit<\/a>, etc&#8230;) einen Text, den ich Euch  ebenfalls nicht vorenthalten m\u00f6chte. Ich hoffe, er gef\u00e4llt Euch!<\/p>\n<p class=\"center\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"420\" height=\"315\" src=\"https:\/\/www.andreas-dresen.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/12\/WeihnachtsACABUS1.jpg\" alt=\"\" title=\"\" \/><\/p>\n<blockquote><p>In &#8222;Ava und die STADT des schwarzen Engels&#8220; von Andreas Dresen lernen wir den Schwertler Fahrat kennen, der sich trotz seines eher gem\u00fctlichen Wesens in ein gef\u00e4hrliches Abenteuer st\u00fcrzt, um der jungen Frau Ava zu helfen. Dadurch \u00e4ndert sich sein Leben und auch seine Sicht auf die STADT. Die folgende Szene verr\u00e4t uns nun aber, wie es vor dieser schicksalhaften Begegnung um Fahrat bestellt war und nat\u00fcrlich was die Bewohner der STADT von Weihnachten halten \u2026<\/p>\n<p>*****<\/p>\n<p>Es klingelte an der Haust\u00fcr. Fahrat stand st\u00f6hnend aus seinem Fernsehsessel auf. Nach dem Glas Wein, das er nach dem deftigen Essen getrunken hatte, war er eingenickt und brauchte einen Moment, um zu sich zu kommen. Doch seine Laune besserte sich sofort. Ist Baddha doch noch gekommen?, dachte er. Sie hatte ihm ziemlich k\u00fchl beschieden, dass sie \u00fcber die Feiertage Besseres zu tun habe, als mit ihm alleine in der Wohnung rumzuhocken und zu \u201afressen\u2018.<br \/>\nDoch was sollte man sonst machen?, fragte er sich. Das Lichterfest der G\u00f6tter war doch dazu da, um es sich mal so richtig gut gehen zu lassen. Aber da hatte ja jeder andere Vorstellungen, musste er seufzend zugeben.<br \/>\nDer Schwertler schlurfte zur T\u00fcr und steckte sich das T-Shirt in die Hose. Wahrscheinlich hatte ihr \u201eHerr und Meister\u201c sie schnell abgefertigt, dachte er, und nun kehrte sie schlecht gelaunt und unerf\u00fcllt zu ihm zur\u00fcck. Doch ihn st\u00f6rte das nicht, so musste er wenigstens nicht alleine feiern.<br \/>\nDas Weihnachtsfest, das die Menschen begingen, war in der Zwischenwelt zwar bekannt, wurde aber nur als menschlicher Abklatsch des Lichterfestes gesehen, das die Bewohner der STADT seit Jahrhunderten in der dunkelsten Stunde des Winters feierten. Die G\u00f6tter lie\u00dfen sich immer etwas Besonderes einfallen, um ihre Anh\u00e4nger daran zu erinnern, wem sie zu opfern und von wem sie Strafe oder Segen zu erwarten hatten. Manche Hausg\u00f6tter z\u00fcndeten gleich das ganze Haus an, wenn ihnen die Opfergaben nicht angemessen schienen, oder ihnen w\u00e4hrend der Feiertage langweilig wurde. Die gr\u00f6\u00dferen G\u00f6tter waren da toleranter und geizten meist nicht mit kleinen Aufmerksamkeiten f\u00fcr ihre Anh\u00e4nger. Fahrat jedoch profitierte schon lange nicht mehr davon. Seitdem er es sich vor vielen Jahren mit einem angehenden Priester verscherzt hatte, traute er sich nicht mehr in die Messe zum Lichterfest. Schade, dachte der Schwertler, denn ich habe die Zeremonie immer gemocht. Vor allem den Teil, wenn die Wasserg\u00f6ttin erschien. Wenn das Wasser pl\u00f6tzlich zu gl\u00fchen anfing und den ganzen Tempel mit diesem unirdischen Glanz erf\u00fcllte, den die Besucher dann in kleinen, mit heiligem Wasser gef\u00fcllten Flaschen mit nach Hause tragen konnten. Gegen eine entsprechende Spende an die Priesterschaft, die am Ausgang die Taschen kontrollierte.<br \/>\nEs klingelte erneut und riss Fahrat aus seinen Gedanken. \u201eJa, ich komm ja\u201c, rief er genervt. Baddha konnte ruhig mal vor seiner T\u00fcr stehen. Schlie\u00dflich hatte sie ihn ja mal wieder sitzen lassen.<\/p>\n<p>Vielleicht, dachte er, h\u00e4tte ich doch die Wohnung schm\u00fccken sollen. Und aufr\u00e4umen. Und die leeren Weinflaschen wegbringen. Aber wof\u00fcr? Er war ja doch meist alleine hier. Fr\u00fcher hatte er das Lichterfest immer bei seinen Eltern verbracht. Doch Fahrat konnte gut auf die \u00fcblichen Diskussionen verzichten. \u201eDu bist ein Nichtsnutz, ein Faulpelz und eine Blamage f\u00fcr die Familie. Ein \u00e4ngstlicher Schwertler, hat man so etwas schon mal geh\u00f6rt?\u201c Fahrat klangen die Worte seines Vaters noch deutlich in den Ohren. Er war froh, nicht mehr so viel Kontakt mit seiner Familie zu haben. Er schob einen Haufen dreckiger W\u00e4sche zur Seite, den er vor zwei Wochen in den Flur gelegt hatte, um ihn mal runter in die Waschk\u00fcche zu bringen. Es klingelte erneut, diesmal l\u00e4nger.<br \/>\n\u201eNerv mich nicht, sonst kannst du gleich wieder abziehen\u201c, br\u00fcllte er der T\u00fcr entgegen. Doch dann bereute er seine Worte und beeilte sich, die magische Kette zu l\u00f6sen, die die T\u00fcr sicherte, sowie den Fluch, der jeden Einbrecher sofort unangenehm verbrennen w\u00fcrde, anhand des kleinen Schalters im T\u00fcrrahmen zu deaktivieren. Er \u00f6ffnete die T\u00fcr.<br \/>\n\u201eMama\u201c, rief er erschrocken und starrte die \u00e4ltere Dame an, die steif und mit zusammengekniffenen Lippen im Flur stand.<br \/>\n\u201eIch wollte nur mal vorbeischauen, ob du nicht zu einsam bist. Ich bin wieder weg, bevor dein Vater etwas merkt. Und ich habe dir etwas mitgebracht\u201c, sagte sie und schaute pikiert auf den W\u00e4scheberg, der langsam in den Hausflur kippte. Dann hielt sie ihm ein Fl\u00e4schchen mit gl\u00fchendem Wasser entgegen. \u201eEin Gru\u00df von der Wasserg\u00f6ttin.\u201c<\/p>\n<p>*****<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Und wer nun auf &#8222;Samson &#8211; ein STADTroman&#8220; wartet, kann sich die Zeit auch gerne mit &#8222;<a href=\"http:\/\/amzn.to\/urNAPk\">Das Buch des H\u00fcters<\/a>&#8220; vertreiben. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr all die, die nach &#8222;Ava und die STADT des schwarzen Engels&#8220; auf eine Fortsetzung warten, oder einfach neugierig sind, wie in der STADT die Feiertage begangen werden, hat sich der Acabus-Verlag was ausgedacht. 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