{"id":437,"date":"2012-01-29T12:16:38","date_gmt":"2012-01-29T10:16:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.andreas-dresen.de\/wordpress\/?page_id=437"},"modified":"2012-02-14T14:26:29","modified_gmt":"2012-02-14T12:26:29","slug":"leseprobe-ava-und-die-stadt-des-schwarzen-engels","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.andreas-dresen.de\/wordpress\/?page_id=437","title":{"rendered":"Leseprobe &#8222;Ava und die STADT des schwarzen Engels&#8220;"},"content":{"rendered":"<table border=\"0\" cellpadding=\"3\" width=\"100%\" height=\"121\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"100%\" height=\"6\"><strong>Leseprobe<\/strong>&nbsp;<\/p>\n<p>Prolog:<br \/>\n\u201eVerdammt, war die sauer. Aber ich werde es ihr schon noch zeigen.\u201c Fahrat stolperte \u00fcber einen kleinen Stein und fluchte laut. \u201eDann wird sie sehen, was ich drauf habe. Dass ich genauso erfolgreich bin, wie sie. Ich werde ihr etwas Gro\u00dfartiges, etwas Spektakul\u00e4res mitbringen! Eine Troph\u00e4e, einen Schatz, einen Ring \u2026\u201c<br \/>\n\u201eW\u00fcrdest du jetzt bitte ruhig sein?\u201c Foren hatte Schwierigkeiten, sich auf seine Aussprache zu konzentrieren. Vor seinen Augen verschwamm alles, der Wald lag wie unter einem d\u00fcnnen Schleier. Oder war das tats\u00e4chlich Nebel? Er wusste es nicht und schwor sich, nie wieder so viel zu trinken. Das Gelage heute sollte eine Ausnahme bleiben. Aber sie hatten ja einen guten Anlass gehabt: Sie hatten seine Priesterweihe gefeiert.<br \/>\n\u201eVergiss nicht, warum wir hier sind!\u201c, fl\u00fcsterte er mit schwerer Zunge.<br \/>\n\u201eIch werde ihr beweisen, was ich drauf hab, darum bin ich hier.\u201c Fahrat fuchtelte ein wenig mit seinem Schwert in der Luft, dann hielt er pl\u00f6tzlich inne und grinste. \u201eWir haben es geschafft! Wir sind drau\u00dfen.\u201c Diese Erkenntnis besserte seine Laune. Der junge Schwertler lachte und kniff die Augen zusammen, um in der Dunkelheit etwas erkennen zu k\u00f6nnen. \u201eWir haben es tats\u00e4chlich geschafft\u201c, murmelte er. \u201eAbenteuer, hier kommt Fahrat.\u201c<br \/>\nForen sch\u00fcttelte den Kopf. \u201eIch glaube immer noch nicht, dass ich mich darauf eingelassen habe. Nur weil du deiner Amazone etwas beweisen willst, haben wir uns strafbar gemacht. Es ist verboten, die STADT zu verlassen, und es gibt einen guten Grund daf\u00fcr.\u201c<br \/>\n\u201eIch wei\u00df, ich wei\u00df \u2026\u201c, Fahrat winkte ab. Er zog eine Flasche aus seiner Hosentasche und bot sie Foren an. \u201eSelbstgebraut, nach Familienrezept.\u201c<br \/>\nForen sch\u00fcttelte erneut den Kopf. \u201eDu und deine Familie. Danke, aber mir ist schon schlecht.\u201c Fahrat zuckte mit den Schultern und nahm einen tiefen Zug aus der Bierflasche.<br \/>\n\u201eIch werde es schaffen\u201c, schwafelte Fahrat weiter. \u201eMein Vater nervt langsam. Ich solle endlich anfangen Geld zu verdienen. In meinem Alter h\u00e4tte er schon den Schatz unter dem Dom entdeckt und allein nach Hause gebracht.\u201c<br \/>\n\u201eIch wei\u00df, ich wei\u00df\u201c, sagte jetzt Foren. \u201eDu hast mir die Geschichte schon so oft erz\u00e4hlt.\u201c<br \/>\n\u201eUnd jetzt f\u00e4ngt sie auch noch damit an. Ich stehe kurz vor meiner Pr\u00fcfung! Wie soll ich da Zeit f\u00fcrs Geld verdienen finden? Sag mir das mal. Sie behauptet doch tats\u00e4chlich, ich w\u00e4re nur zu faul. Pah!\u201c Fahrat spuckte auf die Erde.<br \/>\n\u201eBist du ja auch\u201c, murmelte Foren und bemerkte entsetzt, dass seine neue Robe, die er f\u00fcr die Zeremonie gekauft hatte, bereits deutlich sichtbare Flecken bekommen hatte. Fahrat schien ihn nicht geh\u00f6rt zu haben.<br \/>\n\u201eIch sollte es so machen wie mein Gro\u00dfvater\u201c, redete er weiter. \u201eEinfach abhauen.\u201c Er lachte wieder. \u201eDrau\u00dfen sind wir ja schon mal.\u201c Jetzt lief er johlend zwischen den d\u00fcnnen Birkenst\u00e4mmen hindurch, die zusammen mit einer Vielzahl von Str\u00e4uchern den dichten Teil des Waldes bildeten, in dem sie sich nun befanden. Foren lief hinterher und bat ihn, endlich ruhig zu sein. Als sie nach einigen Metern stehen blieben, sahen sie sich um. Der Nebel war dichter geworden. In dieser mondlosen Nacht konnten sie keine f\u00fcnf Meter weit sehen. Foren begann sich zunehmend unwohl zu f\u00fchlen. \u201eUnd jetzt? Wohin? Hier ist doch nichts.\u201c<br \/>\n\u201eSchau, da vorne!\u201c Fahrat zeigte in die Dunkelheit. Foren meinte in dieser Richtung ein schwaches, rotgr\u00fcnes Gl\u00fchen zu sehen, das langsam durch die Finsternis auf sie zu schwebte. Etwas knackte im Unterholz hinter ihnen. Sie fuhren herum, die Flasche fiel auf einen Stein und zerbarst mit einem viel zu lauten Knall in tausend Scherben.<br \/>\n\u201eHast du das geh\u00f6rt?\u201c Fahrat umklammerte sein Schwert mit beiden H\u00e4nden. Foren nickte, den Blick starr nach vorne gerichtet. \u201eWir sollten beten. Die G\u00f6ttin kann uns Beistand geben.\u201c<br \/>\n\u201eZu sp\u00e4t!\u201c Fahrat zitterte jetzt. Mit einem lauten Krachen brach etwas aus der Dunkelheit des Waldes und kam auf sie zu. Foren glaubte, H\u00f6rner zu erkennen, riesige in sich verdrehte H\u00f6rner, und feurige Augen, die ihn durch die Dunkelheit anstarrten. Und es war nicht alleine. Foren drehte sich um und rannte.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/Ava-STADT-schwarzen-Engels-STADTroman\/dp\/3862820025\/ref=ntt_at_ep_dpt_6\">&#8222;Ava und die STADT des schwarzen Engels&#8220;<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Leseprobe&nbsp; Prolog: \u201eVerdammt, war die sauer. Aber ich werde es ihr schon noch zeigen.\u201c Fahrat stolperte \u00fcber einen kleinen Stein und fluchte laut. \u201eDann wird sie sehen, was ich drauf habe. Dass ich genauso erfolgreich bin, wie sie. 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