{"id":293,"date":"2011-09-23T16:41:54","date_gmt":"2011-09-23T14:41:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.andreas-dresen.de\/wordpress\/?page_id=293"},"modified":"2012-02-05T12:51:43","modified_gmt":"2012-02-05T10:51:43","slug":"marias-hochzeit","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.andreas-dresen.de\/wordpress\/?page_id=293","title":{"rendered":"Marias Hochzeit"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #000000;\"><strong><br \/>\n<\/strong><\/span><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.andreas-dresen.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/MariasHochzeitCover.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter\" title=\"MariasHochzeitCover\" src=\"https:\/\/www.andreas-dresen.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/MariasHochzeitCover.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"217\" \/><\/a><\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: left;\">Warum kauft der Nonit soviel Schnaps und Tabak? Was geschieht bei dem alten Eisbrecher an der K\u00fcste? In der Eisw\u00fcste nahe der Minenstadt gehen unheimliche Dinge vor sich. Maria, eine einsame Kellnerin, versucht, angetrieben durch Neugier und unerkl\u00e4rlicher Sehnsucht, den Ereignissen auf den Grund zu gehen.<br \/>\nEine phantastische Geschichte, angelehnt an das Lovecraft\u00b4sche Universum, mit einem \u00fcberraschenden Ende.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Preis: 0,99 \u20ac<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/bit.ly\/lxZErD\"><\/a><a href=\"http:\/\/amzn.to\/k7B8Pf\">Amazon<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Leseprobe<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">&#8222;Keine Schw\u00e4che zeigen. Das war wichtig. Das war die einzige M\u00f6glichkeit sich zwischen diesen ausgehungerten Tieren zu behaupten. M\u00e4nner, die tagelang unter der Erde schufteten. Die zwischen der Hitze der Mine und der ewigen eisigen K\u00e4lte pendelten, die das Land fest im Griff hatte, das ganze Jahr \u00fcber. Sie nahm ein weiteres Glas aus dem Regal und zapfte das Bier ohne Schaum bis zum Rand. Die M\u00e4nner mochten keine Verschwendung. Jeder Tropfen war kostbar. Die T\u00fcr ging auf und mit einem Heulen fegte der eiskalte Wind hinein. Kurz konnte Maria den Schnee riechen, den der Wind teilweise meterhoch an den W\u00e4nden der grauen, eint\u00f6nigen Geb\u00e4ude aufget\u00fcrmt hatte. Es hatte seit Tagen nicht aufgeklart. Der Sturm fegte \u00fcber diesen Ort, als ob es keinen anderen g\u00e4be. Die Siedlung war nicht gro\u00df. Ein paar Betonbauten, in denen die wenigen Menschen hausten, daneben die Minengeb\u00e4ude, das war alles. Ein kleiner, dick in Tierfelle eingepackter Mann kam mit festen, kurzen Schritten auf die Theke zu. Die Bergleute wichen zur\u00fcck und machten ihm Platz. &#8222;Verdammte Nonit&#8220;, fl\u00fcsterte einer, worauf ihn Juha anstie\u00df und aufforderte ruhig zu sein. Die &#8222;Wilden&#8220;, wie die Minenarbeiter die Einheimischen nannten, lebten drau\u00dfen, in der eisigen, kargen Landschaft des Nordens. &#8222;Tabak&#8220;, sagte der Wilde. \u201eSchnaps.\u201c Sein Gesicht war vom Wind und der K\u00e4lte braun und ledig, seine Augen sahen aus, als h\u00e4tten sie noch nie gelacht. Die M\u00e4nner murrten, aber Maria behielt ihre Ruhe. Sie legte ein P\u00e4ckchen Tabak und eine Flasche klaren Schnaps auf die Theke. \u201eMehr\u201c, sagte der Nonit. Er griff mit seiner Hand in die Tasche und holte ein paar alte zerknitterte und zerrissene Geldscheine heraus. \u201eTabak\u201c, wiederholte der<br \/>\nNonit. \u201eSchnaps.\u201c Maria gab ihm ein halbes Dutzend Flaschen und ebensoviel Tabak. Mit dem kalten Wind, der den Wilden bei seiner Ankunft begleitet hatte, verlie\u00df der Nonit die Kantine wieder. Als Juha sein Glas hob, um sein Bier zu leeren, entdeckte er darunter einen Zettel mit Marias Zimmernummer.&#8220;<\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: center;\">&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Warum kauft der Nonit soviel Schnaps und Tabak? Was geschieht bei dem alten Eisbrecher an der K\u00fcste? In der Eisw\u00fcste nahe der Minenstadt gehen unheimliche Dinge vor sich. 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